Während die Welt vor allem auf Olympia schaut, hatten wir in Krefeld unsere eigene Meisterschaft. Während des Wochenende 13.-15. Februar waren die Hallen der Stadt Krefeld der Austragungsort der Krefeld Open 2026. Es kamen Gäste aus Irland, Frankreich, Spanien, Großbrittanien, Polen, den Niederlanden und Belgien.
In Küren von 3 und 4 Minuten hatten die Sportler die Gelegenheit zu zeigen, ob unter anderem auch der Rittberger (benannt nach unserem Krefelder Eiskunstläufer) sitzt. Dabei kommt den Showkompontenen und schicker Kürkleidung auch eine nicht unbedeutende Rolle zu. Es war auch schön zu sehen, dass selbst unsere jüngsten Läufer problemlos mit den internationalen Gästen in Kontakt traten. Ein wenig englisch hier, ein wenig deutsch aus dem irischen Schulsystem dort, ein nettes Lächeln, – und man verstand sich.
Offziell wurden unsere Gäste von Herrn Klostermann (Leiter des Fachbereichs Sport und Sportförderung) freundlich auf englisch begrüßt. Die Skating Cats von Krefeld begeisterten die Zuschauer danach durch eine quirlige Choreographie auf „Ghost Busters“ als Begrüßungsprogramm. Fast 30 Läufer wirbelten kollisionsfrei und füllten die mehr als 40 Meter Hallenbreite mühelos mit „action“.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten übrigens auch die Cats durch ein Quartett, das auf Musik von Avatar perfekt kostümiert die Bewohner von Pandora vorstellte.

Es regnete Medaillen und Pokale, auch die Cats haben ordentlich eingesammelt.

Da haben schon viele gemeinsam an einem Strang gezogen. Die Direktorinnen von Realschule und Gymnasium gaben schnell ihr OK. Die Stadt Krefeld gewährte extra Nutzungszeit für die Hallen der Horkesgath. Die Volksbank unterstützte das Pilotprojekt mit ihrem „Helden“ Programm. Dann stellte das Stadtmarketing noch die gut ausgestattete „Wanderküche“. Der Verein der Skating Cats brachte dazu etwa noch 35 Helfer ein. Die braucht man zum Auf und Abbau, Kameraführung für „Schiedsrichterbeweis“, Kameraführung für das Streaming, eine Menge Technik um z.B. auch die 5 Schiedsrichter zu vernetzen. Eltern der Cats belebten ihr Schulenglisch und führten durch das Programm.
Die Skating Cats versuchen auch den Footprint gering zu halten, Es wurde wie auch zu den Märchenterminen mit Mehrweggeschirr und -besteck gearbeitet. Statt Fertigprodukte wurde viel selbst Gemachtes angeboten. Für die benötigte Ausstattung hat sich bei den drei Krefelder Vereinen die Vereinbarung bewährt, wonach sich die Vereine über Kreuz ihre Ausrüstung überlassen. (Skating Cats/Skating Bears/Bockumer Bulldogs).
Unsere Gäste zeigten sich beeindruckt von der guten Organisation unter der Leitung von Christian Goldmann. Obwohl Pannen bei Premieren zur Grundausstattung gehören, – es klappte einfach alles. Das Organisationsteam wurde deshalb auch gefragt, ob wir nächstes Jahr die Weltmeisterschaft für Inline Skating organisieren können. Das wird nach aktuellem Stand vermutlich nicht klappen. Die Organisation fordert dafür einen Parkettboden von wenigstens 20-40 Meter.
Aber, – soviel steht schon fest: Wir wollen auch nächstes Jahr wieder der Kunstlaufwelt der Skater zeigen, dass wir in Krefeld selbstverständlich in der oberen Liga liefern, als Gastgeber und Sportler.